40 Jahre TERTIA

Als das Unternehmen TERTIA – damals noch GWB – 1973 startete, ging es zunächst noch recht beschaulich zu: Am Schieffelingsweg in Bonn wurden junge Kaufleute in vier Semestern zu staatlich geprüften Betriebswirten weitergebildet. Fünf Jahre später wurde es dann richtig turbulent. Innerhalb von wenigen Monaten musste eine neue Schulungsstätte für Akademiker aus dem Boden gestampft werden. So kam die TERTIA nach Alfter Oedekoven: „Im Schöntalweg war die Hölle los“, erinnert sich Firmengründer Dr. Walter Mörchen. Als der Großauftrag kam, gab es kein geeignetes Gebäude, geschweige denn Klassenräume oder Dozenten.  Innerhalb von wenigen Monaten musste eine neue Schulungsstätte für Akademiker aus dem Boden gestampft werden. Aber irgendwie hat es Mörchen geschafft, dass die Kurse pünktlich beginnen konnten.

Das war die erste Bewährungsprobe für das Unternehmen TERTIA, das sich in 40 Jahren von der staatlich anerkannten Wirtschaftsfachschule zum nunmehr breit aufgestellten Arbeitsmarktdienstleister entwickelt hat. Heute bietet TERTIA neben Umschulungen und Weiterbildungen vielfältige Dienstleistungen rund um die Themen Arbeitsvermittlung, Personalauswahl und Integration an. Von Alfter aus hat das Unternehmen Niederlassungen in ganz Deutschland aufgebaut: Derzeit sind es mehr als 100 Standorte in 14 Bundesländern.

 „Wir haben in den letzten 40 Jahren immer wieder neue Wege gesucht und gefunden, um unsere Kunden umfassender und gezielter unterstützen zu können“, erläutert Mörchen, „wir sind – eben ganz nach unserem Unternehmensmotto Menschen und Potenziale – mit und an den Ansprüchen unserer Kunden gewachsen. Seit letztem Jahr wird zum Beispiel verstärkt Einzelcoaching zur Begleitung von Bewerbung und Stellensuche nachgefragt. Auf diese Nachfrage haben wir uns kurzfristig eingestellt.“

Dass die 40 Jahre nun „voll“ sind, freut auch die Mitarbeiter. Einige von ihnen sind schon fast von Beginn an dabei. Dr. Walter Mörchen wurde anlässlich des Firmenjubiläums von der Belegschaft mit einer individuell geprägten Medaille geehrt.

Bei dieser Gelegenheit stellte der Mehrheitsgesellschafter auch seine Tochter, Dr. Kristine Mörchen, als neue Geschäftsführerin vor. Sie war bereits seit drei Jahren in anderer Funktion bei der TERTIA tätig und will das Familienunternehmen weiter auf Kurs halten: „Für mich ist die neue Aufgabe eine Herausforderung, die ich gern annehme und auf die ich mich freue. Mein Ziel ist es, unsere Angebotspalette weiter auszubauen. Um drohenden Fachkräfteengpässen sinnvoll entgegenzuwirken, möchten wir nun verstärkt Unternehmen als Partner gewinnen.“

(Foto: Michael Bläsing, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats, überreicht Firmengründer Dr. Walter Mörchen die Ehrenmedaille, links im Bild Dr. Kristine Mörchen, die neue Geschäftsführerin der TERTIA-Gruppe.)