Mit AGHs in Arbeit

Laut des aktuellen IAB-Kurzberichts erhöhen Arbeitsgelegenheiten (AGHs) mittelfristig die Chance auf reguläre Beschäftigung. Dieser Effekt ist jedoch erst nach Abschluss der AGHs festzustellen, da währenddessen meist weniger Zeit und Motivation bleibt, sich nach regulärer Arbeit umzusehen (Lock-in-Effekt).

Die Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante bringen größere Eingliederungserfolge mit sich als die so genannten 1-Euro-Jobs. Ein Grund: Arbeitsgelegenheiten, für die ein Entgelt gezahlt wird, müssen nicht die Vorgaben der Zusätzlichkeit und Gemeinnützigkeit erfüllen und sind daher näher dran an regulären Jobs.

Aus dem IAB-Kurzbericht geht außerdem hervor, dass die Förderung durch Arbeitsgelegenheiten in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist.

Im Zuge der Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente, die seit dem 1. April 2012 in Kraft ist, wurden die Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante mit dem Beschäftigungszuschuss zur „Förderung von Arbeitsverhältnissen“ zusammengefasst. Die Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung („1-Euro-Jobs“) werden dagegen in veränderter Form fortgeführt.

Mehr Infos finden Sie im IAB-Kurzbericht 9/2012.